Präsident John F. Kennedy Deutschlandbesuch 1963 302
Blick auf einen Berliner Grenzübergang während Kennedys West-Berlin-Besuch am 26. Juni 1963: Englischsprachige DDR-Propagandaschilder fordern einen deutschen Friedensvertrag und die Neutralisierung West-Berlins.
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Während des West-Berlin-Besuchs von US-Präsident John F. Kennedy am 26. Juni 1963 waren an den Berliner Grenzübergängen großformatige englischsprachige Propagandaschilder der DDR aufgestellt, die sich direkt an die westlichen Besucher richteten. Die Schilder forderten den Abschluss eines deutschen Friedensvertrags sowie die Umwandlung West-Berlins in eine ’neutrale und freie Stadt‘ — Kernforderungen der sowjetischen Deutschlandpolitik. Kennedys Besuch, zwei Jahre nach dem Mauerbau von 1961, war eine demonstrative Antwort des Westens auf den anhaltenden Druck der DDR und der Sowjetunion auf den Status West-Berlins.
