Gemeinsames Singen beim Marsch auf Washington, 1963
Junge schwarze und weiße Teilnehmende singen gemeinsam, begleitet von einem Gitarristen, am Rand des Marschs auf Washington 1963.
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Die Nahaufnahme zeigt eine dicht gedrängte, gemischte Gruppe junger Menschen, im Vordergrund ein Jugendlicher in dunklem Hemd, daneben weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer; rechts begleitet ein Mann mit Gitarre den Gesang. Die geöffneten Münder und die konzentrierten Blicke deuten auf gemeinsames Singen hin, wie es Freiheitslieder beim Marsch auf Washington am 28. August 1963 begleitete. Das Bild dokumentiert die in der NARA-Filmbeschreibung hervorgehobene breite Beteiligung schwarzer und weißer Bürgerinnen und Bürger an der Demonstration. Musik und Gesang waren ein zentrales Ausdrucksmittel der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung und verbanden die Forderungen nach Bürgerrechten und Arbeitsplätzen mit kollektiver Erfahrung. Die Szene steht exemplarisch für den friedlichen, generationenübergreifenden Charakter des Protests.
