Filminhalt
Eine Wochenschau mit dem Titel „Terror packt Palästina“ zeigt die Kontrolle der Pässe von Juden, die das Land in Richtung Europa (GroĂźbritannien und Ă–sterreich) verlassen. Sie besteigen einen Zug und winken zum Abschied. Ein Schiff mit einer groĂźen Anzahl jĂĽdischer Einwanderer kommt an der KĂĽste Palästinas an. Ihnen wird die Einreise verweigert und es kommt zu Kämpfen mit britischen Soldaten. Die Verletzten werden abtransportiert. Die Menschen verlassen das Schiff und werden auf andere Schiffe zur Deportation nach Zypern gebracht. Zur gleichen Zeit gibt es Terroranschläge in Haifa, Palästina. Eine Bombe explodiert im British Officers Club in Haifa und tötet 16 Menschen. Die Verletzten werden von den Soldaten aus dem zerstörten Gebäude getragen. Verdächtige (jĂĽdische Extremisten) werden verhaftet und die Gefangenen werden nach Waffen durchsucht. Britische Soldaten patrouillieren durch die StraĂźen, während in der Stadt das Kriegsrecht verhängt wird.
Historischer Hintergrund
Am 1. März 1947 ereignete sich ein Bombenanschlag in Haifa, damals Teil des britischen Mandatsgebiets Palästina. Die jüdische Untergrundorganisation Irgun führte den Anschlag durch.
Die Irgun war eine paramilitärische Gruppe, die sich fĂĽr die GrĂĽndung eines unabhängigen jĂĽdischen Staates in Palästina einsetzte. Sie fĂĽhrte eine Reihe von Anschlägen gegen britische Ziele durch, da die britische Regierung zu dieser Zeit Einwanderungsbegrenzungen fĂĽr jĂĽdische FlĂĽchtlinge nach Palästina eingefĂĽhrt hatte. 17 britische Offiziere wurden bei dem Anschlag auf den Goldschmidt Officer’s Club getötet.