US-Panzerbesatzung beim Einmarsch in München, 30. April 1945
US-Offizier und deutscher Zivilist blicken vom Radpanzer in der Dachauer Straße in die Kamera.
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Am 30. April 1945 – dem Tag von Hitlers Tod in Berlin – marschierten amerikanische Verbände in München ein, der Stadt, in der die NSDAP einst gegründet worden war. Die 20. US-Panzerdivision (20th Armored Division) spielte dabei eine zentrale Rolle und rückte durch die Straßen der bayerischen Landeshauptstadt vor. Kurz zuvor, am selben Tag, hatten US-Truppen das nahe gelegene KZ-Außenlager Allach befreit, eines der letzten noch aktiven Außenlager des KZ Dachau. Der Einmarsch in München markierte das symbolisch bedeutsamste Ende der NS-Herrschaft in Bayern und besiegelte militärisch den Zusammenbruch des Dritten Reiches in Süddeutschland.
