Jubelnde Münchner begrüßen US-Soldaten beim Einmarsch, 30. April 1945
Dicht gedrängte Münchner Zivilisten und US-Infanteristen der 45. Division feiern gemeinsam den Einmarsch der amerikanischen Truppen in die bayerische Landeshauptstadt.
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Am 30. April 1945 marschierten US-amerikanische Streitkräfte in München ein und beendeten damit die nationalsozialistische Herrschaft in der selbsternannten ‚Hauptstadt der Bewegung‘. Einheiten der 45. Infanteriedivision sowie der 20. Panzerdivision rückten in die weitgehend kampflos übergebene Stadt vor. München war eine der symbolisch bedeutsamsten Städte des Dritten Reiches — hier hatte die NSDAP ihre Wurzeln, hier fand 1923 der gescheiterte Hitlerputsch statt. Der Einmarsch fiel auf denselben Tag, an dem Hitler in Berlin Selbstmord beging, ohne dass die meisten Beteiligten davon bereits wussten. Die spontanen Szenen der Verbrüderung zwischen Soldaten und Bevölkerung spiegeln die Erleichterung über das Ende des Krieges wider.
