Mann verfolgt Kundgebung per Transistorradio – Marsch auf Washington 1963
Ein Demonstrierender hört die Kundgebungsreden am 28. August 1963 über ein tragbares Transistorradio, während sich die Menschenmenge im Hintergrund unter Bäumen versammelt hat.
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Das Standbild zeigt einen Mann mit Sonnenbrille und weißem Hemd, der ein tragbares Transistorradio dicht ans Ohr hält und konzentriert lauscht. Im Hintergrund ist eine dicht gedrängte, unter Bäumen rastende Menschenmenge zu erkennen, die der Lage nach zum Versammlungsgelände rund um die National Mall gehört. Das tragbare Radio war 1963 ein verbreitetes Mittel, um Reden und Berichte in Echtzeit zu verfolgen, wenn die eigene Position im Gedränge keine direkte Sicht auf die Rednertribüne erlaubte. Die Szene veranschaulicht, wie Hunderttausende Teilnehmende den Ablauf der Kundgebung – einschließlich der Rede Martin Luther Kings Jr. – auch abseits des unmittelbaren Blickfelds am Lincoln Memorial miterlebten. Sie steht damit für die schiere Größe des Marschs auf Washington und die Vielfalt der Wege, auf denen die Forderungen nach Bürgerrechten und Arbeitsplätzen an diesem Tag wahrgenommen wurden.
