Delegation der Southern Christian Leadership Conference aus Virginia beim Marsch auf Washington, 1963
Demonstrierende der Southern Christian Leadership Conference aus Danville, Virginia, tragen beim Marsch auf Washington 1963 Schilder mit Forderungen nach Bürgerrechten und einem FEPC-Gesetz.
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Das Standbild zeigt eine Gruppe überwiegend schwarzer Demonstrierender inmitten zahlreicher Transparente. Deutlich lesbar sind Schilder der Southern Christian Leadership Conference, Virginia State Unit, mit Ortsangabe Danville, VA, sowie Forderungen wie ‚We Demand an FEPC Law Now!‘ und Verweise auf Wahlrechte. Ein junger Mann in der Bildmitte trägt zudem ein T-Shirt mit der handgeschriebenen Aufschrift ‚Help Danville, VA.‘, ein Hinweis auf die zeitgleichen Protestkampagnen in der Stadt Danville. Die Szene dokumentiert die organisierte Anreise lokaler Delegationen zum Marsch auf Washington für Arbeit und Freiheit am 28. August 1963. Die mitgeführten Forderungen — Bürgerrechte, Wahlrechte und ein Gesetz zur Fair Employment Practices Commission (FEPC) — verdeutlichen das doppelte Anliegen des Marsches: politische Gleichstellung und wirtschaftliche Teilhabe. Das Motiv steht exemplarisch für die Bündelung kirchlicher, gewerkschaftlicher und bürgerrechtlicher Gruppen, die den Marsch zur größten Massendemonstration der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung machten.
