Rotarmisten tanzen und musizieren beim Elbe-Treffen, Torgau, 27. April 1945
Sowjetische Soldaten feiern mit Akkordeonmusik und Tanz das historische Treffen an der Elbe bei Torgau. Ein Rotarmist tanzt ausgelassen vor seinen Kameraden, während ein Akkordeonist die Gruppe begleitet.
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Am 25. April 1945 trafen Einheiten der amerikanischen 69. Infanteriedivision und der sowjetischen 58. Gardedivision erstmals an der Elbe bei Torgau aufeinander – ein Moment, der das bevorstehende Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa symbolisierte. Zwei Tage später, am 27. April, fanden offizielle Feierlichkeiten statt, bei denen hochrangige Generäle beider Seiten zusammenkamen. Das spontane Musizieren und Tanzen sowjetischer Soldaten war ein fester Bestandteil dieser Begegnung und spiegelte die Erleichterung und Freude über den sich abzeichnenden Sieg wider. Das Elbe-Treffen, im Englischen als ‚Elbe Day‘ bekannt, wurde zu einem ikonischen Symbol der alliierten Zusammenarbeit und des gemeinsamen Kampfes gegen das nationalsozialistische Deutschland. Die Begegnung bei Torgau teilte Deutschland symbolisch in zwei Hälften und besiegelte die militärische Niederlage des Dritten Reichs.
