V2 Raketenmotor auf Ausstellung in USA 1945
Das Raketentriebwerk einer erbeuteten deutschen V2 (A4) auf einer öffentlichen Ausstellung in den USA, 1945 — letzter Abschnitt von Jack Liebs Farbfilm.
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Nach Kriegsende wurden erbeutete deutsche Waffen und Raketen in den USA öffentlich ausgestellt, um der Bevölkerung die technische Leistungsfähigkeit des Gegners zu demonstrieren. Das Triebwerk der V2 (A4) — Deutschlands ballistischer Langstreckenrakete, die ab 1944 gegen London und Antwerpen eingesetzt wurde — gehörte zu den spektakulärsten Exponaten solcher Schauen. Jack Lieb dokumentierte diese Ausstellung am Ende seines Farbfilms ‚D-Day to Germany‘ gemeinsam mit anderen erbeuteten Geräten wie der Me 262 und Junkers-Flugzeugen. Die V2 gilt als Vorläufer der modernen Raketentechnik und wurde nach Kriegsende von beiden Supermächten intensiv erforscht.
