Justizpalast in München, April 1945
Der Justizpalast am Stachus, im Krieg schwer beschädigt — historischer Verhandlungsort des Hitler-Putsch-Prozesses 1924 und der Weiße-Rose-Prozesse 1943.
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Der zwischen 1890 und 1897 von Friedrich von Thiersch errichtete Justizpalast ist eines der markantesten Gebäude an der Westseite des Münchner Stachus. Historisch von besonderer Bedeutung: Hier fand 1924 der Prozess gegen Hitler und die Beteiligten des Hitlerputsches statt, hier verurteilte der „Volksgerichtshof“ 1943 die Geschwister Hans und Sophie Scholl sowie Christoph Probst der Weißen Rose zum Tode. Am 29. April 1945 erreichten Verbände der 7. US-Armee — federführend die legendäre 42. Infanteriedivision („Rainbow“) und die 45. Infanteriedivision („Thunderbird“) — das Münchner Stadtzentrum. Die ehemalige NS-„Hauptstadt der Bewegung“ wurde nahezu kampflos eingenommen.
