Treffen US-amerikanischer und sowjetischer Offiziere an der Elbe, Torgau, 27. April 1945
Sowjetische und US-amerikanische Offiziere schreiten gemeinsam am Westufer der Elbe bei Torgau entlang – ein seltener Moment alliierter Begegnung in den letzten Kriegstagen.
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Am 25. April 1945 trafen Voraustrupps der US-amerikanischen 69. Infanteriedivision und sowjetischer Einheiten erstmals an der Elbe bei Torgau aufeinander – ein Ereignis, das als ‚Elbe Day‘ in die Geschichte einging. Zwei Tage später, am 27. April 1945, folgte das offizielle Treffen der Befehlshaber: Generalmajor Emil F. Reinhardt, Kommandeur der 69. Infanteriedivision, und Generalmajor Clarence R. Huebner, Kommandeur des V. Korps, trafen mit sowjetischen Generalmajoren zusammen. Das Zusammentreffen symbolisierte die militärische Vereinigung der West- und Ostfront und den bevorstehenden Zusammenbruch des Dritten Reiches. Deutschland war damit faktisch in zwei Hälften geteilt und Nazi-Deutschlands strategischer Handlungsspielraum eliminiert. Die Bilder vom Elbe-Treffen gingen als eines der ikonischsten Symbole des Zweiten Weltkriegs um die Welt.
